Fruchtbare Tage berechnen

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Die fruchtbaren Tage

Ihr wünscht euch ein Baby? Um die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu erhöhen, solltest Du die fruchtbaren Tage berechnen. Hierbei kann unser Fruchtbarkeitsrechner weiterhelfen.

Fruchtbare Tage: Schmales Zeitfenster um den Eisprung herum

Unter dem Eisprung versteht man den Moment, in dem sich eine Eizelle aus dem Eierstock löst und in den Fruchtbare Tage berechnenEileitertrichter gelangt. Der Eisprung findet normalerweise in der Mitte des Menstruationszyklus, also ungefähr 14 Tage nach Beginn der Periode statt. Das ist der Zeitpunkt an dem Du deine fruchtbaren Tage hast und schwanger werden kannst. Das Zeitfenster ist jedoch sehr eng: Wird die Eizelle in den ersten zwölf bis 24 Stunden nach der Ovulation nicht befruchtet, stirbt sie ab. Paare mit Kinderwunsch sollten also in den Tagen um den Eisprung herum Geschlechtsverkehr haben. Die Chancen schwanger zu werden sind dabei nicht nur am Tag des Eisprungs selbst besonders hoch, sondern auch bereits ein bis zwei Tage davor. Denn die Spermien können im weiblichen Körper zwei bis fünf Tage lang überleben. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, sollte man einen Fruchtbarkeitskalender führen und fruchtbare Tage berechnen. Hierbei kann ein Fruchtbarkeitsrechner helfen.

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Die fruchtbaren Tage erkennen

Die Schleimbeobachtung

Während des Zyklus verändern sich die Hormone im Körper einer Frau. Gleichzeitig ändert sich auch die Beschaffenheit des Zervixschleims, Fruchtbarkeitsrechnerder im Gebärmutterhals gebildet wird und am Scheideneingang zu fühlen und zu sehen ist. Zu Beginn des Zyklus fühlt sich der Scheideneingang meist trocken an und es bildet sich wenig Zervixschleim. Der Schleim ist zunächst milchig-trüb und wird in den Tagen vor dem Eisprung immer klarer. Außerdem wird er dünnflüssiger und „spinnbar“. Überprüfen kannst Du das, indem Du etwas Schleim zwischen Zeigefinger und Daumen nimmst und ihn auseinanderziehst. Wenn er Fäden zieht, steht dein Eisprung kurz bevor. Kommt es zum Eisprung, wird wird der Schleim innerhalb kurzer Zeit wieder zäh und trüb oder verschwindet ganz.

Messen der Aufwachtemperatur

Um die fruchtbaren Tage zu errechnen, eignet sich auch die symptothermale Methode. Hierbei wird die Körpertemperatur täglich direkt nach dem Aufwachen – und noch vor dem Aufstehen – gemessen und in eine Tabelle eingetragen. Davor solltest Du Frau mindestens eine Stunde geschlafen haben, mehr sind allerdings besser. In der ersten Zyklushälfte, also vom Beginn der Periode bis zum Eisprung, liegt die „Aufwachtemperatur“ bei 36,5 Grad Celsius. Sie steigt nach dem Eisprung um mindestens zwei Zehntel Grad Celsius an und bleibt bis zur nächsten Menstruationsblutung auf diesem hohen Level. Du solltest mindestens drei Minuten lang messen, und zwar am besten in der Vagina oder im After. Auf jeden Fall sollte die Temperatur immer an der gleichen Stelle und in etwa zur gleichen Uhrzeit gemessen wird. Ein einfaches Thermometer genügt. Wer ein Digitalthermometer benutzen möchte, sollte eins wählen, dass die Temperatur auf zwei Nachkommastellen angibt und eine volle Batterie besitzt. Auch mit einem digitalen Thermometer sollte drei Minuten lang gemessen werden. Denn auch nach dem Piepton kann sich die Temperatur noch verändern.

Beobachtung des Gebärmutterhalses oder des Muttermunds

Ähnlich wie beim Zervixschleim ändern sich auch Gebärmutterhals und Muttermund während des Zyklus. Dieser Umstand kann – zusätzlich zur Fruchtbare Tagesymptothermalen Methode – dazu genutzt werden, die fruchtbaren Tage zu errechnen und somit die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Direkt nach der Menstruation sind der Muttermund und der Gebärmutterhals hart und verschlossen und ragen tief in die Scheide hinein. In dieser Phase kann der Muttermund mit dem Finger einfach ertastet werden. In der fruchtbaren Zeit wandert er höher in die Scheide rein, ist weich und leicht geöffnet. Ist der Eisprung vorüber, wird der Muttermund wieder hart und schließt sich. Wer sich täglich selbst untersucht, kann diese Veränderungen ertasten. Die Untersuchung des Muttermundes reicht jedoch alleine nicht aus, um die fruchtbare Zeit möglichst exakt zu bestimmen. Sie ist vielmehr eine zusätzliche Kontrolle, falls zu wenig oder gar kein Zervixschleim vorhanden ist. Nur so kann – zusammen mit der Temperaturmessung – eine verlässliche Zyklusauswertung vorgenommen werden. Als weitere Hilfe kannst man außerdem einen Fruchtbarkeitskalender benutzen und fruchtbare Tage berechnen.

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